D-Klasse – 16. Spieltag – SG Hillesheim III – SG Mehren (0:0)

Müde Nullnummer

Wiesbaum. Im ersten Auswärtsspiel nach der langen Winterpause ging es für uns nach Wiesbaum zum Tabellenletzten. Die Rollenverteilung vor dem Spiel war eigentlich ziemlich klar, hatte Hillesheim bisher einen Punkt im Laufe der Saison erspielen können.

Wir begannen auch konzentriert und konnten in der ersten Viertelstunde auch einige gute Torchancen erspielen, die wir allerdings nicht konsequent nutzten oder vom Torwart entschärft werden konnten. Unerklärlich bleibt, warum wir danach das Spiel aus der Hand gaben und Hillesheim sich ebenfalls gute Möglichkeiten erspielen konnte. Ab der 20. Minute etwa waren die Gastgeber näher an der Führung als wir. Vor allem durch Freistöße 25-30 Meter vor unserem Tor ergaben sich im Ansatz immer wieder Möglichkeiten für Hillesheim. Was Freistöse für den Gegner angeht, waren wir an diesem Tag sehr bemüht, dass möglichst viele gegen uns gepfiffen wurden. Wir hatten keine Geduld, uns die Bälle in fairen Zweikämpfen zu ergattern. Ebenso provozierten wir einige Ecken gegen uns, die alle gefährlich waren, weil keiner meiner Spieler ins Duell ging.

In der Halbzeit forderte ich die Mannschaft auf weniger Freistöße zu bekommen und ruhiger mit Ball zu agieren.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte war das alles wieder wie weggeblasen. Es gab gefühlt über das Spiel verteilt zehn, fünfzehn Freistöße; alle aus dem gefährlichen Bereich 25-30 Meter vor unserem Tor. Mit Ball zu hektisch und nach vorne keinen Drang auf das Tor. Das sollte auch in der zweiten Halbzeit so bleiben. Den Punkt hat sich Hillesheim unter dem Strich dann auch verdient!

Fazit: Wenn man seine Mannschaft von draußen so spielen sieht, frage ich mich oft, welche Wörter in der Ansprache sie dazu veranlasst, sich so zu präsentieren. Was an der Aussage, keine Freistöße aus dem Halbfeld zu provozieren, nicht zu verstehen ist, ist die Frage und wird oftmals trotzdem weiter fortgeführt. Wir haben gerade gegen Mannschaften unter uns in der Tabelle unheimlich Probleme, unser Spiel zu machen. Wir sind schnell genervt, wenn uns der Gegner in Zweikämpfe verwickelt und dabei schon mal über das Erlaubte hinausgeht. Da haben wir in der Vorrunde bereits ausreichend Erfahrung sammeln können. Das Problem ist: Wir lernen nicht daraus und verfallen immer wieder in alte Muster. (Markus Fandel)

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