| SG Esch - SG Darscheid/M 3:1 (0:1) |
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Bittere Niederlage in Esch (3:1)Die vorgezogene Samstagsbegegnung in Esch endete für unsere Elf mit einer 1:3 Niederlage gegen einen Gegner, der sportlich nicht zu den Spitzenteams der Liga zählen dürfte, dafür aber in Punkto Zweikampfhärte, oft an der Grenze des Erlaubten, weit oben rangiert. Die SG Esch hat aus ihren Möglichkeiten das Optimale gemacht und unserer jungen Mannschaft mit seiner aggressiven Spielweise den Schneid abgekauft. Letztendlich geht der Sieg der Gastgeber, das muss zugestanden werden, in Ordnung. Die ersten Minuten der Begegnung zeigten einen sehenswerte Spielzüge unserer Elf, die jedoch nicht zu zählbaren Erfolgen führten. Danach nahmen die Gastgeber das Heft in der Hand und hatten sehr gute Konterchancen, die unser Torhüter Marc mit Glanzparaden zunichte machte. Das 1:0 in der 30. Spielminute nach einem Freistoß war die logische Konsequenz des aufgebauten Drucks und nicht unverdient. Das Blatt hätte Maurice Billaudelle in der 40. Minute wenden können, als er einen langen Abschlag aufnahm und alleine vor dem Torhüter auftauchte, das Leder jedoch nicht im Tor versenken konnte. In der zweiten Spielhälfte setzte sich das Bild aus den ersten 45 Minuten fort. Die SG Esch schlug überwiegend lange Bälle nach vorne, setzte in den Zweikämpfen engagiert nach und drängte unsere Mannschaft mehr und mehr zurück. Das 2:0 in der 65. Minute resultierte aus einem Freistoß aus ca. 25 Metern, den Marc nicht halten konnte. Aufregung dann in der 80. Minute: Martin Müller schlug einen Freistoß aus dem Halbfeld, der am irritierten Torhüter vorbei ins Tor flog. Das 2:1 löste natürlich Freude und Hoffnung auf eine Wende aus, und dies vor allem bei Daniel Schmitz, der dem Tor am nächsten war und ins Tor lief, um den Ball schnellstmöglich zur Mitte zu bringen. Den Ball hatte sich schon ein Escher Spieler geschnappt und in dieser Situation muss es im Eifer des Gefechts zu einer „Berührung“ gekommen sein, auf jeden Fall lag der Spieler plötzlich am Boden. Zu unserem Entsetzen zückte der junge Schiedsrichter M. die rote Karte für diese Situation, nach meiner Meinung eine klare Fehlentscheidung. Weder lag eine Tätlichkeit vor (was der Schiri auch nicht behauptete) noch eine grobe Unsportlichkeit oder Gefährdung des Gegners. Nein, unser junger Spieler war aus der Freude über den Anschlusstreffer und daraus resultierendem Übereifer ins Tor gelaufen und hatte dabei beim Greifen nach dem Ball mit dem Gegner Kontakt, der sich nur allzu gerne in die Waagerechte begab. Schade, denn damit waren die Chancen, das Blatt zu wenden, noch geringer geworden. Die 90. Spielminute brachte nach einem Konter die endgültige Entscheidung mit dem 3:1 der Gastgeber. Nach einem Traumstart mit 9:0 Punkten hat unsere Elf die drei letzten Begegnungen verloren. Es gilt jetzt, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, konzentriert zu arbeiten und die erkannten Fehler abzustellen. Darin sind sich alle Beteiligten, voran die Trainer, einig. H. Eiden |

