| 4. Spieltag - SG Darscheid/M II – SV Neroth 2:1 (1:1) |
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ArbeitssiegDarscheid. Nach dem gelungenen Saisonstart und dem Sieg in der Vorwoche gegen den C-Liga Absteiger aus Neunkirchen, ging es am vierten Spieltag gegen den Mitabsteiger Neroth. Ein nettes Auftaktprogramm in dieser Saison für unsere Mannschaft, die so von Beginn an zeigen kann wo sie steht. Bei spätsommerlichen Wetter entwickelte sich von Beginn an eine recht harmlose Partei auf beiden Seiten, die bei den wenigen Zuschauern nicht gerade für Spannung sorgen sollte. Beide Mannschaften taten sich nicht weh und vor allem in der ersten Halbzeit mochte sich kein wirkliches Fußballspiel entfalten. Viele Zweikämpfe fanden im Mittelfeld statt. Unsere Elf zeigte zwar die leicht bessere Spielanlage und war auf dem Weg nach vorne bemühter, glänzte aber nicht gerade mit Ideenreichtum. Die Gäste zeigten sich immer wieder bemüht und versuchten größtenteils durch Einzelaktionen Raum nach vorne zu schaffen. Gefahr entwickelten diese nur über die Außenbahnen. Die Flanken fanden jedoch nur äußerst selten das Ziel. Zwar hatten wir von den wenigen Tormöglichkeiten die deutlicheren, die Führung erzielte jedoch Neroth in der 23. Minute. Eine Flanke von der rechten Seite fand ihr Ziel auf der Stirn des Stürmers und so gingen wir unnötig in Rückstand, da sich hier Innen- und Außenverteidiger aufeinander verließen. Den Angriff besser ausgespielt hätte Neroth kurz darauf auch mit einem zweiten Tor nachlegen können, doch fehlten diesen hier die Übersicht und es bleib beim knappen Rückstand. Dieser war schließlich auch der Weckruf für unsere Mannschaft, die von nun an spielerisch besser ausgelegt war und sich weiterhin bemühte Chancen herauszuspielen. Zwei gute Versuche wurden in den nächsten Minuten liegen gelassen. Doch konnte Mark Hallfell in der 40. Minute den Ausgleich herstellen, als er zwischen zwei Gegenspielern völlig frei einköpfen und damit sein erstes Pflichtspieltor für die SG erzielen konnte. So ging es schließlich auch in die Kabinen und gingen erhobenen Hauptes wieder aufs Spielfeld hinaus. Das Spiel musste einfach gewonnen werden. Doch war in der zweiten Hälfte lange Zeit wiederum der Kampf um das Leder im Mittelfeld angesagt. Spielerisch legten wir zwar noch eine Schippe drauf, doch wirklich torgefährlich wurde unsere Elf nur selten. Da die Gäste spielerisch fast ausschließlich nur bis zum Sechszehner kamen, suchten diese ihr Heil weiterhin in Einzelaktionen. Ein Schuss aus achtzehn Metern verfehlte unser Tor so nur knapp, während wir im Gegenzug auf der anderen Seite ebenfalls knapp scheiterten. Dass unser Trainer an diesem Tage ein glückliches Händchen bewies, zeigten die Einwechslungen von Chris Schmalz und Tobi Heldt. Mustergültig flankte Tobi Chris in den Lauf, der den herauseilenden Torwart vom linken Strafraumeck überlupfte und zum 2:1 einnetzte (80.). Der Jubel war kaum verhallt, schon hätte es 2:2 heißen können. Im Gegenzug tanzte sich Florian Engels mit einem Solo durch das halbe Spielfeld hindurch und schoss aus gut 14 Metern am Tor vorbei. Pech für den Gegner, Glück für uns. Bis zum Schlusspfiff sollte letztlich nicht mehr viel passieren und so verließen wir zum dritten Mal in Folge den Platz als Sieger. Fazit: Ein verdienter Sieg, der jedoch hart erarbeitet wurde. Größtenteils zeigten wir nur selten unser spielerisches Potenzial und vor allem über die Außenbahnen ließen wir an diesem Tage unnötig viel zu. Da der Gegner diese Räume jedoch nicht zu nutzen wusste und wir über den Großteil des Spiels die klar bessere Mannschaft waren, geht der Sieg völlig in Ordnung. Unsere Mannschaft strahlte einfach den größeren Siegeswillen aus und erzwang letztlich den Sieg. Es spielten: Markus July – Mark Hellfell, Markus Fandel, Daniel Schmidt, Kevin Thönnes – Florian Papberg, Karsten Lenerz, Michael Hallfell, Peter Franzen – Rafael Sopoth, Tobias Heldt 1:1 Mark Hallfell (40.), 2:1 Christian Schmalz (80.) Wechsel: 17. Thorsten Schmitz für Rafael Sopoth 37. Philipp Schüller für Markus Fandel 45. Rafael Sopoth für Tobias Heldt 71. Christian Schmalz für Peter Franzen 75. Tobias Heldt für Philipp Schüller Gelbe Karten: Daniel Schmidt |

